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REITTHERAPIE

Das Team der Reitschule Ragnarök absolvierte die Ausbildung zur geprüften Reitpädagogin EAA (Equine Assisted Activity) und Reittherapeutin EAT (Equine Assisted Therapy) / zum geprüften Reitpädagogen EAA und Reittherapeut EAT mit sehr gutem Erfolg. Die Ausbildung beinhaltet die Vermittlung von umfassendem theoretischen Wissen im Bereich der Pädagogik für und mit Kindern, sowie des therapeutischen Reitens für Kinder und beeinträchtigten Menschen. Diese Ausbildung berechtigt zum Arbeiten mit Kindern und beeinträchtigen Personen.

Die Reittherapie ist eine therapeutische Methode, die eingehend klinisch, wissenschaftlich und experimentell erarbeitet, erforscht und dokumentiert wurde. Durch eine Kombination aus reitpädagogischen und reittherapeutischen Elementen wollen wir vor allem Kindern die Möglichkeit bieten, auf spielerische Art und Weise eine Begegnung mit dem Pferd, am Pferd und um das Pferd zu erleben.

Das Pferd bietet mit mehr als 100 einwirkenden Schwingungsimpulsen pro Minute die beste Stimulation durch einen dreidimensionalen Bewegungsdialog, der sich in symmetrischen Bewegungen in raschen, rhythmischen Wechsel auf den Reiter überträgt.

Dies wird in der Therapie genutzt, um die Aufrichtung, die Tiefensensibilität, das Raumlagebewusstsein, die Körperwahrnehmung, das Gleichgewicht, das Körpervertrauen und das motorische Lernen zu schulen. Ebenso werden Spastiken und Kontrakturen durch die Bewegungserfahrung gemindert und teilweise gelöst, verminderte Spannungen lassen sich tonisieren.

Die Reittherapie als ganzheitliche Therapieform kann dazu beitragen, Kindern und Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten, Beeinträchtigungen, Teilleistungs- und Lernschwächen, Wahrnehmungs- und Sprachstörungen oder Problemen im sozialen und emotionalen Bereich zu helfen und deren Lebensqualität zu steigern.

Darüber hinaus kann die Reittherapie in den folgenden Bereichen wirken:

- Orthopädie: Bewegungsstörungen, Fehlbildungen, Schiefstände, usw.

- Psychiatrie: Suchterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Depressionen, Ängste, Belastungsstörungen, Anpassungsschwierigkeiten, usw.

- Frühförderung/Sensorische Integration

- Pädiatrie: Verhaltensauffälligkeiten, ADHS, Entwicklungsdefizite, Wahrnehmungsstörungen, usw.

- Prävention: Mobilisation, Aufbau, Dehnung und weitere vorbeugende Maßnahmen