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TIPPS FÜR REITANFÄNGER/INNEN

Wer mit dem Reiten beginnen will, sollte ein paar wichtige Dinge unbedingt beachten.

Für das erste Kennenlernen der Pferde und der Reitschule, sowie für die ersten Reitstunden reichen ein Reithelm, eine enganliegende Hose und feste Schuhe aus. Am besten sind mindestens knöchelhohe Schuhe mit durchgehender Sohle und kleinem Absatz, wie beispielsweise Wanderschuhe. Danach können Stiefel oder Stiefeletten angeschafft werden, da sie dem Fuß und dem Knöchel eine noch bessere Stabilität bieten und auch bei längeren Reiteinheiten oder beim Ausreiten einen guten Schutz darstellen.

Die Hose sollte eng anliegen und keine Falten werfen. Später macht der Kauf einer gut sitzenden Reithose Sinn. Hierbei gibt es eine große Auswahl an Modellen, wie etwa Hosen mit Kniebesatz oder Vollbesatz, Silikon- oder Lederbesatz.

Keine Kompromisse sollten beim Kopfschutz gemacht werden. Fahrradhelme sind zum Reiten ungeeignet. Für die ersten Reitstunden kann man sich bei uns in der Reitschule einen Reithelm ausleihen oder sich beim Kauf beraten lassen. Wir empfehlen für das regelmäßige Reiten aus Hygienegründen jedoch den Kauf eines eigenen Helmes.

Für Kinder und Anfänger kann darüber hinaus das Tragen einer Schutzweste empfohlen werden. Denn auch wenn der Reitlehrer/die Reitlehrerin immer das Pferd für die Reiteinheit wählt, das zu

Ausbildungsstand zum Reiter passt, kann auch für das bravste Anfängerpferd keine Garantie gegeben werden. Je sportlicher und beweglicher der Reiter ist, desto leichter lernt er, sich auf dem Pferd auszubalancieren und desto geringer ist das Verletzungsrisiko. Eine fundierte und vor allem vielseitige Ausbildung ist die Grundlage für Sicherheit im Reitsport.

Für die Häufigkeit der Reitstunden gilt: learning by doing.

Reiten ist eine koordinativ sehr anspruchsvolle Sportart. Die Koordination entwickelt sich am besten durch vielfältiges und regelmäßiges Üben und Wiederholen. Es braucht schon ein paar Jahre, um ein guter und sicherer Reiter zu werden. Für gute Fortschritte gilt: lieber öfter und abwechslungsreich, als selten und intensiv.